Das Xiphophorus Hochzuchtportal

The high breeding Xiphophorus portal

Xiphophorus Zucht

Xipho Info

News aus dem Internet

Home » Themenbereiche

Vermehrung, Geburt, Trächtigkeitsfleck

Dass eine Geburt kurz bevor steht, erkennt man angeblich am besten am so genannten Trächtigkeitsfleck. (Dunkler Fleck oberhalb der Afterflosse). Dieser zeigt aber lediglich an das dass Weibchen geschlechtsreif ist - mehr nicht. Bei weissen oder wildfarbenen Tieren kann man die Augen der Jungtiere im Leib der Mutter erkennen.

Bei der Geburt zerplatzt das Ei und der Jungfisch fällt erstmal zu Boden.
Der Geburtsrhythmus liegt zwischen 28 und 32 Tagen, wobei ältere Weibchen mehr Tiere bringen. Mit jeder Geburt steigt die Zahl der Jungtiere an.
Anfangs sind es ca. 5, später bis zu 80 pro Wurf und Weibchen!
Eine einzige Befruchtung reicht für mehrere Geburten.
Weibchen die bald Jungtiere bekommen vertreiben Artgenossen und ziehen sich zurück.
Das Tier für die Geburt dann von den anderen zu trennen und umzusetzen, ist nicht nötig, und meist sogar so viel Stress für den Fisch, dass weniger Jungtiere überleben ,als wenn es einfach im Becken verbleibt.

 

Man sollte sich gut überlegen, ob man alle 4 Wochen, also praktisch jeden Monat bis zu 80 neue Fische verkraften kann. Bei artgerechter Pflege sind es sogar mehr (1 Männchen und 5 Weibchen, können wenn sie „Erfahrung“ haben, im Extremfall bis zu 400 Tiere im Monat bringen).
Wie bei allen Lebendgebärenden Zahnkarpfen (Guppy, Molly, Schwertträger etc.) sollte oder kann man diese Arten daher nur pflegen, wenn man feste Abnehmer für den reichlichen Nachwuchs hat. Alternativ wäre noch ein Fressfeind denkbar, sofern das Aquarium ausreichend Platz dafür bietet.
 
Nach 4 Wochen ist der Geschlechtsunterschied sichtbar, dann sollten die Fische
bereits 2 cm groß sein.
Mit 3-4 Monaten sind Platys geschlechtsreif und können sich weiter vermehren.
Züchtet man aber bereits mit so jungen Männchen kann es von Generation zu Generation zu immer kleineren Männchen kommen, es entsteht ein richtiger Zwergenwuchs. Daher sollte man darauf achten nicht, mit zu kleinen oder zu jungen Männchen zu züchten, egal ob absichtlich oder nicht. 

Publiziert am: Donnerstag, 28. September 2006 (32414 mal gelesen)
Copyright © by Das Xiphophorus Hochzuchtportal

Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden

[ Zurück ]