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Futter

 

Platys sind im Prinzip Allesfresser. Feine Algen werden abgeweidet, Lebend- und Frostfutter wie z.B. Artemia, schwarze Mückenlarven, Daphnien und Bosmiden werden gern genommen. Rote Mückenlarven sind meist stark belastet und sollten nicht gefüttert werden. Weiße Mückenlarven sind für ausgewachsene Tiere auch kein Problem. Sind aber jüngere mit im Becken, werden diese auch versuchen, das Futter zu fressen, was aufgrund der Größe der Larven jedoch recht schwierig für sie ist.

Grundsätzlich ist Frostfutter mit das beste was man füttern kann, da es dem natürlichen Futter am nächsten kommt und preislich auch nicht teurer ist als Flocken. Man sollte dieses Futter allerdings immer im Kescher vor dem füttern abspülen, um die Nitratbelastung im Becken zu vermindern.

Wichtig für Platys ist auch grüne Flocke, am besten mit Spirulina–Anteil, da die natürliche Ernährung auch zu einem großen Anteil aus pflanzlicher Kost besteht. So zupfen meine Platys z.B. liebend gerne an Gemüse. Die aktuellen Favoriten sind Spargel (gekocht, aus dem Glas), Gurke und rote Paprika (ohne Schale, am Löffel aufgespießt). Oder wenn man bekommt Frost-Spinat. 

Einzelne Tiefkühlerbsen, Zucchini, Salat oder andere Gemüsearten sind alle ok-manche Fische kennen das nicht und gehen erst spät oder beim dritten Versuch daran-also Geduld beim Füttern. Erbsen kann man am besten aufdrücken damit die Tiere ans Innere kommen. Man kann im Prinzip alles versuchen, manches schmeckt anderes nicht. Allerdings sind solche Dinge mehr etwas für Welse oder Wirbellose, Platys zupfen daran, aber lassen 90% übrig.
Ein Fastentag pro Woche schadet nicht sondern tut sogar gut. Ausnahme dabei sind ganz junge Fische von denen man bei Platys eigentlich immer welche hat. Diese sollten nicht fasten solange sie noch nicht ausgewachsen sind.

Es ist auch schön wenn man die Möglichkeit hat 2 oder 3 x am Tag kleinere Mengen zu füttern-es kommt der ganztägigen Futtersuche näher als einmal am Tag eine große Portion.

Beim Füttern mit Grüner Flocke vorsichtig umgehen und weniger ist dort mehr. Gerade der Spirulina-Anteil kann bei übermäßiger Fütterung das Wasser stark belasten. Das gleiche gilt für Gurke & Co, nach spätestens 24 Stunden sollten diese aus dem Becken entfernt werden, egal ob viel gefressen wurde oder nicht. Danach fängt es an zu gammeln und das Wasser unnötig stark zu belasten. Mehr Wasser wechseln als sonst muss man nicht, ausser es ist einem viel zu viel Futter ins Becken geraten so daß eine Trübung einsetzt. Ein Wasserwechsel stellt, wenn man es mit Ruhe macht, auch keinen Stress für die Fische dar. Meine Tiere wissen was passiert und sammeln sich in einer Gruppe am andern Ende des Beckens bis ich fertig bin. Jüngere Fische kommen vor und schauen sich das Ganze aus der Nähe an.

Obst jeglicher Art kann ich nicht empfehlen da es unter Wasser zu schnell fault und auch nur selten gefressen wird.

Tümpel-Futter sollte mit Vorsicht bedacht werden. Was man nicht kennt wird auch nicht ins Aquarium gebracht!

Publiziert am: Donnerstag, 28. September 2006 (9317 mal gelesen)
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