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Der Königslyra - der etwas andere Schwertträger - wie ist der Stand am 8. Mai 2012

Ein normalgonopodialer Lyraschwertträger!

http://img541.imageshack.us/img541/157/normalgonopodial.jpg

Seit sechs Jahren beschäftige ich mich auch mit normalgonopodialen Lyrahelleri.
Immer wieder tauchen solche Tiere in Lyrastämmen auf.
Das schreit nach einer Menge interessanter, züchterischer Arbeit.


Es handelt sich um eine Flossenform, die von mir lange als normalgonopodialer Lyra bezeichnet wurde. Andere benennen diese Form als Halblyra. Inzwischen hat er bei mir den Namen Königslyra(wegen der Gestalt der Dorsale).
Bei mindestens zwei anderen Züchtern wie auch bei mir, sind bei der Kreuzung Königslyramännchen mit normalflossigen helleri Weibchen normalflossige Weibchen und Männchen sowie von der Flossenform Königslyra nur männliche Tiere auftreten. Das bringt mich zu der Annahme , dass diese Tiere den gleichen Vererbungsgang wie normale Männchen haben könnten.


 


Bei Kreuzungen mit Weibchen des Phänotyps Lyraflosser und eines Königslyra  treten drei Flossenformen auf:

- Lyraflosser mit beiden Geschlechtern,
- Königslyra nur als Männchen und
- Normalflosser mit beiden Geschlechtern.

Das ist auch so zu beobachten, wenn auch noch nicht quantitativ belegt, weil nicht alle auftretenden Lyraweibchen mit Ihren Nachkommen getestet wurden.
Solche Würfe schwimmen aber bei mir und anderen Züchtern.



Königslyra haben
ungleich lange Doppelschwerter(teilweise nur einen Obenschwertansatz - das darf man erst einmal als züchterisch nicht bearbeitet ansehen),
eine beachtenswerte Dorsale - eine weit nach hinten spitz auslaufende Deltaflosse im ursprünglichen Sinne.
Ebenfalls hat dieser Typ lang ausgezogene Brustflossen und - ein normales Gonopodium.

 

 

 

Beobachtet wurden normalflossige Stämme, bei denen die Weibchen im Umfeld von Königslyrastämmen eine ausgeprägte Untenschwertbildung aufweisen. 

 

 

Das wiederum könnte ein Hinweis sein, dass diese Weibchen Königslyraweibchen sein könnten.

Aus dem gleichen Umfeld wurde mir  übermittelt, dass Weibchen mit Untenschwert weiterhin Königslyramännchen werfen. Auch Günther Schramm machte diese Beobachtung.

Das würde die Annahme stärken, dass diese Weibchen "Königslyraweibchen" sein könnten.
Dazu müßte eine solche Kreuzung durchgezählt und wiederum von den weiblichen Nachkommen deren Nachkommen geprüft werden. Dazu bin ich in den letzten zwei Jahren nicht gekommen.

Ich habe ein, von einem Königslyra befruchtetes, normales Lyraweibchen werfen lassen, welches selbst aus einer Kreuzung mit einen Königslyra stammt.
Leiderv ist es mir nicht gelungen,  ALLE weiblichen Nachkommen werfen zu lassen, um diese zu prüfen. Nur so würden allerdings die Vererbungsverhältnisse des Königslyra klar erkennbar.

Der Leser wird sich vielleicht wundern, dass ich oft die Möglichkeitsform verwende.
Ich möchte nicht, dass sich etwas festigt, was sich später als anders herausstellt.


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Publiziert am: Dienstag, 08. Mai 2012 (3583 mal gelesen)
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