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Meine Erfahrungen mit Xiphophorus-Zuchtformen

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Artikel zum Thema: Alles über die Gattung Xiphophorus



Ein Hybride aus dem Jahre 1912 (Xiphophorus Archiv)

Alles über die Gattung Xiphophorus

Wieder einmal habe ich einen interessanten Artikel erhalten:

Er stammt aus den "Blättern", Jahrgang 1912. Für die Xipho-Zucht ein historischer Beitrag, da er der erste - außerhalb von Vereinsmitteilungen - ist, der die Kreuzung von X. helleri u. X. maculatus beschreibt.
Hoch interessant ist auch das erste Bild, das vielleicht sogar den ersten "Lyra/Simpson" oder was auch immer zeigt. Zumindest bestätigt es meine Vermutung, das die heute bekannten Flossenmutationen eher aus beabsichtignen oder unbeabsichtigten Kreuzungen zwischen den Xiphophorusarten entstanden.  Man sollte sich dazu Hybriden zwischen Xiphophorus hellerii und montezumae ansehen.
Nichts gegen die gute Frau Simpson. Gut dass sie einen guten Blick für Flossenveränderungen hatte. Aber damals waren für die meisten Züchter wahrscheinlich alles Schwertträger, was ein Schwert trug und es konnte schon mal vorkommen, dass diese auch in einem Becken landeten.
Die erste Abbildung ist insofern faszinierend.

Neue: Detailfoto vom roten Alphahelleri i (Xiphophorus hellerii)

Alles über die Gattung Xiphophorus Jetzt kann ich ein Detailfoto des roten Alphahellerii zeigen. Für endgültige Schlußfolgerungen ist es noch zu früh.



zum Originalartikel einschließlich der neuen Aufnahme =====>

Mollienisia formosa - der Variatus vor 78 Jahren (Xiphophorus Archiv)

Alles über die Gattung Xiphophorus Ein sehr schöner alter Artikel der "Wochenschrift für Aquarien- und Terrarienkunde", der zeigt, wie auch damals die anhaltenden Umbenennungsarien die Leute belastete. Möglicherweise auch der erste deutschsprachige Artikel zu unserem heutigen Variatus (Xiphophorus variatus) gleich nach dem Erstimport, der erst 1904 vom Meek beschrieben wurde.

Der Platy vor 100 Jahren (Xiphophorus Archiv)

Alles über die Gattung Xiphophorus Dank der freundlichen Unterstützung eines unserer Mitglieder kann ich jetzt auch zwei über 100 jahre alte Artikel aus dem Jahre 1909 über den Platy zeigen. Ich finde das Lesen dieser Texte sehr spannend. Zeigt es doch, wie damals mit unseren Fischen als Neuheiten umgegangen wurde.
Die Größe der Abbildung ergibt sich aus der Darstellung auf dieser Seite. Zum besseren Lesen des Beitrages kann das Bild in einem Grafikprogramm gut vergrößert werden. Die meisten Browser gestatten auch ein Vergrößern durch gleichzeitiges drücken der Tasten "STRG" und "+". Rückwärts geht das dann mit "STRG" und "-".

Der Schwertträger vor 100 Jahren (Xiphophorus Archiv)

Alles über die Gattung Xiphophorus


Beschrieben wurde der heutige Xiphophorus hellerii, also unser Schwertträger, schon 1848 durch J. Heckel. Veröffentlichungen in deutschen Zeitschriften gab es sehr viel später. Dank eines aufmerksamen Zuchtfreundes kann ich jetzt die wahrscheinliche erste Abbildung und die wahrscheinliche erste Veröffentlichung in  deutschen öffentlichen Publikationen zeigen. Danke Erich!

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Der Alphaschwertträger (Xiphophorus hellerii)

Alles über die Gattung Xiphophorus Aufgrund einer Anfrage im Forum der IGMX habe ich meine Gedanken zum s.g. Alphaschwertträger aufgeschrieben. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen:




Weiter lesen ====>

Die bekannten und anerkannten Arten der Gattung Xiphophorus (Xiphophorus)

Alles über die Gattung Xiphophorus

Deutsche Bezeichnung

Lat. Bezeichnung

Ersterwähnung

 

Blauer Schwertträger

Xiphophorus alvarezi

Rosen

1960

Gelber Schwertschwanzplaty

Xiphophorus andersi

Meyer & Schartl

1980

 

Xiphophorus birchmanni

Lechner & Radda

1987

Gelber Schwertträger

Xiphophorus clemenciae

Alvarez

1959

 

Xiphophorus continens

Rauchenberger, Kallman & Morizot

1990

Cortez-Schwertträger

Xiphophorus cortezi

Rosen

1960

Nordplaty

Xiphophorus couchianus

Girard

1859

Hochland-Platy

Xiphophorus evelynae

Rosen

1960

 

Xiphophorus gordoni

Miller & Minckley

1963

Schwertträger

Xiphophorus hellerii

Heckel

1848

 

Xiphophorus kallmani

Meyer & Schartl

2003

 

Xiphophorus kosszanderi

Meyer & Wischnath

1981

Platy;Spiegelkärpfling

Xiphophorus maculatus

Günther

1866

 

Xiphophorus malinche

Rauchenberger;Kallman & Morizot

1990

 

Xiphophorus mayae

Meyer & Schartl

2002

 

Xiphophorus meyeri

Schartl & Schröder

1988

Catemaco-Platy

Xiphophorus milleri

Rosen

1960

 

Xiphophorus mixei

Kallman;Walter;Morizot & Kazianis

2004

Montezumae-Schwertträger

Xiphophorus montezumae

Jordan & Snyder

1899

 

Xiphophorus monticolus

Kallman;Walter;Morizot & Kazianis

2004

 

Xiphophorus multilineatus

Rauchenberger;Kallman & Morizot

1990

 

Xiphophorus nezahualcoyotl

Rauchenberger;Kallman & Morizot

1990

 

Xiphophorus nigrensis

Rosen

1960

Zwergschwertträger

Xiphophorus pygmaeus

Hubbs & Gordon

1943

 

Xiphophorus roseni

Meyer & Wischnath

1981

Komma-Schwertträger

Xiphophorus signum

Rosen & Kallman

1969

Papageienkärpfling

Xiphophorus variatus

Meek

1904

Schwertplaty

Xiphophorus xiphidium

Gordon

1932

Der Platy, Xiphophorus maculatus - Allgemeines (Xiphophorus)

Alles über die Gattung Xiphophorus

Der Platy gehört zu den Lebendgebärenden Zahnkarpfen (Unterfamilie Poeciliidae) und kommt in der Natur in Mexiko, Guatemala und Honduras vor.
Lebendgebärend ist Programm, denn diese Art bringt fertig entwickelte Jungtiere zur Welt, die keiner weiteren Pflege durch die Eltern bedürfen.
Die Ersteinführung erfolgte 1907 durch Kuhnt.
Flüsse und Tümpel mit fließendem Gewässer werden von dieser Art bevorzugt.

Die Endgröße liegt zwischen 4,5 cm (Männchen) und 6 cm (Weibchen).
Die Lebenserwartung liegt bei maximal 3 Jahren.
Die Männchen haben ein so genanntes Gonopodium, das aus der Afterflosse gebildet wird und an dem man sie gut erkennen kann

Die Pflege dieser Art ist in Aquarien ab 60cm Länge möglich. Dabei sehe ich in 54 Litern das absolute Maximum bei 10 ausgewachsenen Tieren. Genau dort liegt aber auch ein Problem, da man die Anzahl seiner Platys nur schwer begrenzen kann. Durch den permanenten Nachwuchs sind meist mehr Tiere vorhanden als geplant. Ein 54 Liter Becken ist recht klein und schnell ausgereizt.
Zudem ist es dort aufgrund der geringen Beckengröße nicht möglich, einen Fressfeind einzusetzen, um den Nachwuchs in Grenzen zu halten.
Ich habe mit Platys in 25 Litern angefangen - aus Unwissenheit, es wurde gesteigert auf 54, 130 und nun 240 Liter.
Ich muss sagen, heute würde ich meine Schönheiten nur ungern in 54 Liter unterbringen, weil ich sehe, wie diese Tiere jeden Zentimeter des Beckens ausnutzen.


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